Der Beitrag beschäftigt sich mit den Ergebnissen unserer Intervention im Stadtraum im Wiener Brunnenviertel im Sommer 2022 im Rahmen eines Seminars zum Wandel des Brunnenmarktes. Unsere temporäre Intervention arbeitet an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kunst. In unserem Fall war es eine Intervention im Yppenpark bei der wir mit Kindern und Jugendlichen über ihre Visionen für die Zukunft des Platzes ins Gespräch kamen.
Die Sonne wärmte unsere Köpfe als wir an einem heißen Mittwochnachmittag im Brunnenviertel ankamen und alle nötigen Vorbereitungen trafen. Mit vorsichtigem Optimismus und allerlei Getränken ausgerüstet, machten wir uns auf die Suche nach Menschen, die bereit wären mit uns über den Yppenplatz zu sprechen. Wir hatten zudem einen kleinen Stand nahe dem Spielplatz im Yppenpark aufgestellt, worauf eine Staffelei mit der Überschrift: „Zukunftsvisionen Brunnenmarkt“ thronte.
Unser Vorhaben fand schnell Anklang bei Passant:innen, sodass wir innerhalb weniger Minuten von Schulklassen und anderen Schaulustigen umzingelt waren. Während den Gesprächen kristallisierten sich insbesondere zwei konkrete Themenbereiche heraus. Zum einen bedarf es an einer Aufwertung des Stadtraumes. Hierzu wurden Wünsche, wie beispielsweise Vergrößerungen und Restaurierungen des Spielplatzes und der gegebenen Sitzmöglichkeiten geäußert. Zudem forderten die Menschen zusätzliche Begrünung und ein gratis zugängliches WC.
Viele von den zahlreichen Vorteilen des Yppenplatzes sowie des Yppenparks. Insbesondere in den wärmeren Monaten locke er mit seiner netten Atmosphäre Anrainer:innen sowie Personen aus anderen Bezirken heran.
Ein Beitrag von Marion Bingler, Fiona Dedei, Michelle Djuricic und Sebastian Kunig



